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BFD-Campus - Von der Idee zur Umsetzung

Idee und Ziele

Wer sich im Natur- und Umweltschutz engagiert, der will etwas bewegen, will überzeugen, andere Menschen motivieren und die Welt retten. Kreativität, Leidenschaft und Gelassenheit sind dafür ebenso wichtige Voraussetzungen wie Kompetenzen des Selbst- und Gruppenmanagements. Aber natürlich darf auch das fachliche „Know-how“ nicht fehlen. Bei der Weiterentwicklung dieser Fähigkeiten will BFD-Campus (PDF), das Seminarkonzept von BUND und NABU für die begleitende Pädagogik im Bundesfreiwilligendienst, helfen.

BFD-Campus zielt auf hohem Niveau und mit einer klaren Praxisorientierung darauf ab, den Leitsatz „Vom Wissen zum Handeln” mit Leben zu füllen. Die Fähigkeit der Teilnehmer/innen zur Partizipation und Teilhabe an der Gesellschaft soll unterstützt und gestärkt werden. Über unsere Seminare möchten wir den Gedanken der Nachhaltigkeit im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung an die Teilnehmer/innen weitergeben und ausgewählte Teilkompetenzen der Gestaltungskompetenz festigen. Die Bildungsangebote sind sowohl ein Beitrag zur Persönlichkeitsbildung als auch zur Qualifizierung, um die Aufgaben in den Einsatzstellen erfüllen zu können und auch darüber hinaus im Natur- und Umweltschutz wirksam zu sein. Die in der „Rahmenrichtlinie für die pädagogische Begleitung im Bundesfreiwilligendienst (BFD) unter besonderer Berücksichtigung der Seminararbeit und des dabei eingesetzten pädagogischen Personals“ festgelegten didaktischen Prinzipien werden von BFD-Campus berücksichtigt.

BFD-Campus will mit seinen Bildungsangeboten einen Raum schaffen, in dem Menschen Erfahrungen sammeln, ihr Wissen erweitern, über den Tellerrand blicken, Veränderungen anstoßen, Fragen aufwerfen, Haltungen hinterfragen und letztendlich den Blick auf die Natur als Lebensgrundlage schärfen.

BFD-Campus will darüber hinaus Teil der Anerkennungskultur und Ausdruck der Wertschätzung gegenüber den Freiwilligen sein. Dafür ist es wichtig, dass Lernen nicht als lästige formalisierte Pflichtübung, sondern als Chance zur persönlichen Weiterentwicklung gesehen wird.

Das Konzept

BFD-Campus rückt drei Kompetenzbereiche ins Zentrum der Bildungsarbeit, die anhand eines Fachthemas aus dem Natur- und Umweltschutzbereich vermittelt werden:

  • Umwelt-Bildungskompetenz legt den Schwerpunkt auf die Vermittlung didaktisch-methodischer Kompetenzen für die Arbeit in der Naturschutzbildung, der Umweltbildung oder der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Das Curriculum hilft, die Fähigkeiten und Fertigkeiten in den genannten Gebieten zu entwickeln. Die Beschäftigung mit den Konzepten der Umweltbildung, den Ansätzen der Erlebnispädagogik sowie den Besonderheiten der Bildung für nachhaltige Entwicklung ist Teil des Bildungsbereiches. Ferner gehören Grundlagenkenntnisse in Kommunikation, Lernpsychologie, Pädagogik und Lerntheorien dazu.
  • Umwelt-Organisationskompetenz zielt auf die Stärkung der Rolle der Verbände als zivilgesellschaftlicher Faktor und vermittelt die dafür erforderlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten in Fragen der Organisations- und Verbandsentwicklung sowie der Freiwilligenarbeit. Behandelt werden die Themenfelder Projekt- und Zeitmanagement sowie das Anleiten und Führen von ehren- und hauptamtlichen Mitstreiter/innen, Problemlösung, Ideenentwicklung und konstruktive Teamarbeit.
  • Umwelt-Kommunikationskompetenz fokussiert auf das Training harter und weicher Kompetenzen in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising. Dazu bedarf es der Einführung in das Themenfeld Kommunikation und Kommunikationstheorie als Voraussetzung für die individuelle Verbesserung kommunikativer Fähigkeiten. Zudem werden praxisorientierte Hinweise und Tipps gegeben. Das besondere Augenmerk liegt auf Übungen, die helfen, die individuellen kommunikativen Kompetenzen gegenüber Teamkollegen/innen aber auch fachlichen Gegenspieler/innen zu trainieren.

Die Umsetzung

Die Umsetzung und Integration von BFD-Campus in die Bildungarbeit der NABU-Zentralstelle sowie der ihr angeschlossenen Regionalstellen sowie des NABU-Bildungswerks gelingt nicht von heute auf morgen. BFD-Campus versteht sich daher als Prozess, der über die Entwicklung der Seminarkonzepts hinausgeht und perspektisch zu einem neuen Bildungsverständnis im freiwilligen und ehrenamtlichen Natur- und Umweltschutz führen wird.

Damit dieses gelingt und Bildungsarbeit tatsächlich als Gewinner-Gewinner-Modell wahr genommen wird, bedarf es 

  • Freiwilliger, egal ob als BFDLer/in oder FÖJ, und Ehrenamtlicher, die BFD-Campus für sich als Bildungschance entdecken,
  • Einsatzstellen, die in der Gewinnung neuer und qualifizierter ehrenamtlicher oder freiwilliger Mitarbeiter/innen eine Möglichkeit zur Weiterentwicklung sehen,
  • Trainerinnen und Trainern, die Lust haben, an der Umsetzung des Konzepts mitzuarbeiten und es mit Leben füllen wollen.

Kontakt

Wenn Sie zum Gelingen von BFD-Campus als Freiwillige/r, Einsatzstelle oder Trainer/in beitragen wollen oder mehr wissen möchten, dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf:

NABU-Bundesgeschäftsstelle
Stabsstelle Verbandsentwicklung und BFD

Ralf Schulte, Tel. 030 284 984 1131
Marc Süsser, Tel. 030 284 984 1132
Anja Laurisch, Tel. 030 284 984 1580

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Kontakt

Wenn Sie zum Gelingen von BFD-Campus als Freiwillige/r, Einsatzstelle oder Trainer/in beitragen wollen oder mehr wissen möchten, dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf:

NABU-Bundesgeschäftsstelle
Stabsstelle Verbandsentwicklung und BFD

Ralf Schulte, Tel. 030 284 984 1131
Marc Süsser, Tel. 030 284 984 1132
Anja Laurisch, Tel. 030 284 984 1580

 

 

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