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Bildung und Begegnung möglich machen

Der selbstangelgte Teich bietet den unterschiedlichsten Tierarten einen Unterschlupf

Das grüne Haus für Hellersdorf ist eine Begegnungsstätte für Jung und Alt – unter tatkräftiger Mithilfe von Bundesfreiwilligen.

Eine  von ihnen ist  Melanie Jäger, als ich sie treffe ist sie grade komplett in die Gartenarbeit vertieft, ob es mir in einer halben Stunde auch passe fragt sie mich. Melanie arbeitet  im „Grünen Haus“ in Berlin Hellersdorf, sie ist eine von fünf Bundesfreiwilligen, die hier beschäftigt sind. Einige von ihnen befassen sich mit administrativen und verwaltungstechnischen Aufgaben, andere – wie Melanie – kümmern sich um die Pflege der großzügigen Grünanlagen rund um das „Grüne Haus“.

Das  in der Nähe des Berliner Wuhletals gelegene Haus wurde 2002 vom - einige Jahre zuvor gegründeten -Verein „Grünes Haus für Hellersdorf e.V.“ unter der Leitung von Barbara Nitsche von einer maroden Kindertagesstätte zu einer modernen und gut eingerichteten Begegnungsstätte für Jung und Alt umgebaut. Heute  treffen an diesem Ort Sportvereine, Kindergruppen, Schulklasse, Bundesfreiwillige, aber auch Unternehmen und Heilpraktiker aufeinander und teilen sich ein Gebäude.  Hier ist immer etwas los und die Freiwilligen können sich über mangelnde Abwechslung kaum beklagen.  Es herrscht eine nette, fast familiäre Atmosphäre, was einer sehr zielorientierten Arbeit aber nicht im Wege steht. Barbara Nitsche meint dazu: „Die Leute wissen hier, was sie haben“ und damit hat sie augenscheinlich recht. Da finanzielle Mittel nicht immer reichhaltig vorhanden sind, ist die Mithilfe durch freiwillige und ehrenamtliche Arbeit für den gemeinnützigen Verein umso wichtiger.

Melanie Jäger fühlt sich hier wohl, die Arbeit mache ihr Spaß, sagt sie, und sie könne sich gut vorstellen, auch nach ihrem einjährigen Bundesfreiwilligendienst eine Beschäftigung im Bereich der Gartenpflege aufzunehmen. Seit Juli arbeitet sie jetzt sechs Stunden täglich hier und kümmert sich um den großen Garten rund um das Haus, der in viele verschiedene thematische Schwerpunkte aufgeteilt ist, da wäre der  Palmengarten, der Heidegarten, der Bauerngarten und viele weitere. Nicht zu vergessen der einzigartige  Kräutergarten nach Hildegard von Bingen, der von Melanie besonders fürsorglich behandelt wird. Dieser steht tagsüber allen Besuchern offen und besonders Schulklassen kommen oft hierher, um etwas über die Eigenschaften und Wirkungen der verschiedenen – meist sehr seltenen – Kräuter zu lernen. Melanie Jäger schafft  durch ihre Tätigkeit die Voraussetzung dafür.  Überhaupt trägt sie durch ihre sorgfältige Arbeit in der Grünanlage dazu bei, dass das „Grüne Haus“ seinen Namen auch verdient und dieses ist in seiner Bedeutung für Hellersdorf kaum genug zu würdigen.

(Mehr Infos zur Einsatzstelle finden sie unter http://www.gruenes-haus-hellersdorf.de/)

Gregor Wolckenhaar

 

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