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Erfülltheit durch Engagement

Peter Meyer fertigt aus Buchenholz ein "Insektenhotel"

Peter Meyer ist mit seinen 63 Jahren ein „alter Hase“ im Bereich des Natur- und Umweltschutzes, bereits seit 30 Jahren ist er für den NABU aktiv, seit einiger Zeit nun als Bundesfreiwilliger.

Seinen Job, der auch im Umweltschutzbereich angesiedelt war, jedoch eher in Richtung Büroarbeit ging, hat Peter Meyer etwas früher als eigentlich vorgesehen beendet, um sich nun freiwillig noch stärker für die Umwelt engagieren zu können und das über hauptsächlich praktische Arbeiten an der frischen Luft. Ein Luxus meint er, den sich nicht jeder leisten kann. Aber wem sich die Möglichkeit biete, der solle sie unbedingt nutzen so Meyer.

Peter Meyer macht diesen Bundesfreiwilligendienst, weil die Arbeit sehr anspruchsvoll ist und Freiwillige mit weniger Erfahrung gute Betreuung und Anleitung brauchen. Diese will er nach Beendigung seines BFD als eherenamtlicher Betreuer jüngeren Freiwilligen gewähren können und bis es soweit ist, macht er die Arbeit erst einmal selbst um sich so ein gutes Bild davon verschaffen zu können.

Die Arbeit ist körperlich nicht einfach, aber abwechslungsreich und bietet zu dem viele Möglichkeiten etwas dazu zu lernen. Beispielsweise den Umgang mit Motorsäge und Freischneider. Den Motorsägenschein können Freiwillige übrigens im Rahmen ihres BFD auf Seminaren des NABU erwerben.

Lagebesprechung vor der Toneinbringung in ein Gewässer

Durch die verschiedenen Tätigkeitsgebiete, die von der Landschaftspflege, über Fahrten mit dem Traktor, bis hinzu der Betreuung der Website reichen, kann sich Peter Meyer seine Arbeitszeit flexibel einteilen. Manchmal muss er dadurch allerdings auch am Wochenende arbeiten. Genug zu tun gibt es immer, meint Meyer, er müsse sich keine Sorgen darüber machen, wie er seine Arbeitszeit ausfüllen könne.

Das wird besonders deutlich, wenn man in Betracht zieht, dass der NABU Bonn ganze 40 Gebiete Betreut, die von 500 m² bis hin zum 50 Hektar großen Schutzgebiet reichen. Meyer hat bei seiner Tätigkeit viele gute Erfahrungen gemacht, wie zum Beispiel mit einer Radladerfirma , die ihre Dienste Umsonst zur Verfügung stellt und so beim Anlegen neuer Teiche und damit beim Erschaffen neuer Lebensräume für Amphibien und Reptilien half.

Die Arbeit mache ihm Spaß sagt Meyer und der Bundesfreiwilligendienst hätte den großen Vorteil gegenüber dem Zivildienst, dass er Menschen jeden Alters und Geschlechts offen stehe. Noch vor ein paar Jahren hätte es für eine Arbeit, die so wichtig ist wie die von Peter Meyer kaum einen passenden  Rahmen gegeben.

(Mehr Infos zur Einsatzstelle unter www.nabu-bonn.de)

Gregor Wolckenhaar

 

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